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Stadtrainsee
Der Stadtrainsee ist unser größtes
heimisches stehendes Gewässer. Gespeist durch den Dettenbach welcher später in
die Elz mündet, ist dieser See ein hervorragendes Fischgewässer.
Der Momentane Bestand an Karpfen jenseits
der 20 Pfund Marke sowie ein stabiles Hechtvorkommen macht den See für uns
Angler sehr attraktiv. Leider ist der See schwer zu beangeln da der
Besucherstrom am See nahezu unerschöpflich ist. Dies beruht unter anderem auf
der Tatsache, das sich mehrere Entenfamilien an dem See niedergelassen haben.
Allerdings ist die Fütterung der Enten an dem See ein großes Problem für den
Erhalt des Fischreichtums des Sees. In den Sommermonaten wird so der See durch
den übermäßigen Futtereintrag für die Enten nahezu an seine Grenzen gebracht.
Strapaziert ist der See außerdem durch eine langsame Verschlammung. Es ist nicht
auszuschließen das der See in den nächsten Jahren einmal völlig "Kippt".
Da der Kohbach in den Sommermonaten
ebenso vom austrocknen bedroht ist, ist eine Durchleitung durch den Stadtrainsee
in nächster Zukunft nicht zu garantieren. Fällt jedoch dieser Zufluss weg und
hält der Fütterungsdrang an, ist das Biotop Stadtrainsee zum sterben verdammt.
Seit dem Oktober 2005 ist nun der Durchlauf des Kohbachs durch den
Stadtrainsee auf Initiative des Regierungspräsidiums unterbrochen worden.
Bitte haltet unsere Gewässer sauber !
Umweltschutz geht alle was an.
Und so sieht unser Landesverband das Problem:
Landesfischereiverband
Baden e.V.
Aktuelles - News
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Brot als Tierfutter??
Immer wieder treten Probleme in den Gewässern auf, in denen Enten, Schwäne und Fische mit Brot und anderen Teigprodukten gefüttert werden. Krankheiten bei den Fischen und Vögeln sind die Folge unmäßigen Fütterns. Weiterhin leiden das Gewässer und die Wasserqualität erheblich darunter. Einen Nutzen aus dieser Tierfütterung hat nur das Ego des vermeintlichen Tierfreundes. Den Tieren selbst schadet die Fütterung.
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Gewässer sind Lebensadern in der Natur. Sauberes, unbelastetes Wasser ist Grundlage jeden Lebens. Die Reinhaltung des Wassers als Lebensraum sollte für jeden Tierfreund das oberste Gesetz sein.
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- Wo gefüttert wird sammeln sich Enten und Schwäne an, die durch Ihren Kot das Wasser überdüngen und damit den Lebensraum vieler Tiere gefährden.
- Durch die Fütterung verlernen die Tiere, ihr natürliches Futter zu fressen. An intakten Gewässern ist genügend natürliche Nahrung für Vögel und Fische vorhanden. Der Verzehr natürlicher Nahrung ist Teil des Naturkreislaufs, Zufütterung dagegen stört diesen.
- Forellen spezialisieren sich teilweise auf Brot als Nahrung. Diese Fische erkranken oft an Leberschäden und leiden unter Bandwurmbefall.
- Futterstellen werden auch von „unerwünschten“ Tierarten genutzt. Zum Beispiel Wanderratten werden durch Brotfutter angelockt.
- Nicht gefressenes Brot sinkt zu Boden. Dort führt es zur Verpilzung und zu übermäßigem Algenbewuchs. Die natürliche Gewässerflora wird geschädigt.
Deshalb: Nicht füttern ist Tier-, Natur- und Gewässerschutz zugleich.
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zur Gewässerauswahl











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