Sasbacher See

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Sasbacher See liegt am Kaiserstuhl nahe Sasbach am Rhein.

Der See ist hervorragend mit Karpfen, Schleien, Zandern, Hechten und Weißfischen besetzt. Ruhig gelegen bietet er vielen Vereinsmitgliedern eine Rückzugsmöglichkeit aus dem hektischen Alltag. Seinen natürlichen Charme verliert der See leider etwas durch seine eingewanderten Bewohner - der Katzenwels. Diese Welse sind in Amerika beheimatet und haben dadurch keinen natürlichen Fraßfeind welcher die Bestände dauerhaft dezimiert und kontrolliert. Dadurch erreichen viele der Katzenwelse zwar ein hohes Lebensalter allerdings wachsen Sie aufgrund des Nahrungsmangels nicht richtig ab (Durchschnittsgröße 12 cm) - der Bestand ist verbuttet. Weitere Gefahr geht von Ihnen aus da der Katzenwels ein Laichräuber ist. Eine natürliche Bewirtschaftung des Sees ist deshalb schwer regulierbar was wiederum stetige Besatzmaßnahmen des Vereins erfordert.

Zum Glück ist der Katzenwels jedoch ein ausgezeichneter Räucherfisch und es wird nicht langweilig ihn zu beangeln.

 

Sollten Sie eine Lösung für unser Katzenwelsproblem kennen, kontaktieren sie uns bitte.

 

 

                                        

 

                                                 Katzenwels (Ictalurus nebulosus)

 

Auch Zwergwels - zählt zu den aus Nordamerika bei uns eingeführten Fischen. Er kann aber nicht mit dem Wels (Waller) verwechselt werden: Der ebenfalls schuppenlose Zwergwels bleibt zunächst einmal deutlich kleiner (ca. bis 50 cm in unseren Bereichen), zeigt an Ober- und Unterkiefer jeweils vier relativ große Barteln, die Rückenflosse ist größer als beim Wels, eine große Fettflosse ist sichtbar, die Afterflosse setzt sich deutlich von der Schwanzflosse ab. Das verhältnismäßig kleine Maul weist mit seinen Hechelzähnen auf die räuberische Lebensweise hin. Kleine Augen und die dunkle mit verwaschenen Flecken besetzte Körperfärbung kennzeichnen den Katzenwels als nachtaktiven Grundfisch. Zur Laichzeit in den Monaten Mai bis Juni werden an geschützten Stellen der Ufernähe kleine Laichgruben ausgespült. Die Eier bilden Klumpen und werden bis zur Selbständigkeit der geschlüpften Jungfische bewacht.

 

 

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